Was tun bei "ROTE WANGEN"?

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Was auf den ersten Blick wie ein kosmetisches Problem anmutet, ist meist ein Zeichen für eine Gefäßerweiterung, die als Symtom Hauterkrankung Rosacea bzw. Couperose auftritt.

Sehr oft sind in der Regel vor allem die hellhäutigen Menschen, egal was für Haarfarbe sie tragen betroffen. Es wir in der Umgangssprache beim Frühstadium auch von >Kupferröte< oder >Kupferrose< gesprochen. Hinter den romantisch klingenden Namen verbergen sich Rötungen im Stirn-, Nasenbereich-, Kinn- und Wangen die durch Erweiterung  der Blutgefäße entstehen und zunächst einige Stunden später auch langer, anhalten. Im Wangen- und Nasenbereich kommen auch feine sichtbare Äderchen hinzu.

Ganz viele Leute wissen aber überhaupt nicht, dass sich aus den ersten Hautrötungen eine ausgeprägte Rosacea entwickeln kann und verwechseln diese ersten Symptome dieser chronisch entzündlichen, in SChübern verlaufenden Hauterkrankung gerne mit allergischen Reaktionen. Leider werden daher die ersten Zeichen lange ignoriert, bis es zu den typischen ausgeprägten Rosacea- Merkmalen kommt: Stark gerötete oder auch juckende, brennende Gesichtshaut, deutlich sichtbare erweiterte Äderchen sowie Papeln und Pusteln,im schlimmsten Fall Hautverdickungen (z.B. so genannte >Knollennase<). Auch häufige Bindehautentzündungen sowie trockene und gerötete Augen können ein Hinweis auf die Erkrankung sein.

Was können Sie tun?

Generell, empfehle ich Ihnen einen Check durch den Hautarzt durchzuführen.

In Sachen Pflege berate ich Sie gerne mit einer von mir für Sie ausgesuchten Wirkstoffhaltige Komsetik in Form einer Lotion, Creme oder Gel. Reservieren Sie sich gleich einen Termin und Testen Sie erst die Produkte, bevor Sie Ihr Geld verschwenden. Darüberhinaus ist eine geeignete kosmetische Behandlung wichtig. Durch milde Reinigungen, feuchtigkeitsspendende und beruhigende Masken, Massagen, die das Bindegewebe stärken (z.b. Bindegewebsmassage), sowie Make-up Empfehlungen kann dazu beigetragen werden, dass Sie sich wieder in Ihrer Haut wohlfühlen.

Beobachten Sie auch Ihren Lebensstil!

Man sieht alles auf einer Haut, denn die hat man ja auch nur einmal. Vor allem sieht man ihr den Stress und Schlafmangel an, das gilt besonders für Couperose-Haut. Beim Joggen oder während des Schwimmens schützen Sie Ihre Haut am besten mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme. Lichtschutzfilter (mindestens Faktor 30) sind ein Muss.

Als Faustregel für Pflegeprodukte gilt: Couperose-Haut verträgt nur Produkte für empfindliche Haut, das heißt sehr milde und antikomedogene Kosmetika, die frei von Alkohol und Duftstoffen sind.

Ergänzend zur kosmetischen Behandlung und medizinischer Therapie können Betroffene auch selbst dazu beitragen, die Symtome zu lindern: Sie sollten aufmerksam auf Auslöser eines Rötungsschubes achten. Diese sind unterschiedlich und reichen von falscher Pflege über scharfes Essen bis hin zu starker körperlicher Belastung. Hat man erst die individuellen >Trigger< erkannt, lassen sich oftmals Häufigkeit und Stärke der Schübe durch Anpassen des Lebensstils positiv beeinflussen.

 

Das tut der Rosacea- bzw.

Couperose-Haut nicht gut

  • Saunabesuche ( keine Dampfbäder, Peelings, alkoholhaltigen
     Gesichtswasser
  • Hektik
  • Starke Temperaturschwankungen: Hitze, Kälte, scharfer Wind
  • Alkohol
  • Scharfes Essen, sehr heiße Getränke
  • Körperliche Anstrengung / übermäßiger Sport
  • Ungeeignete Pflegeprodukte und Kosmetika z.B.mit Vitamin A,
    Retinol oder Fruchtsäuren die >anregend< oder
    durchblutungsfördern sind.
  • Keine Seife, sondern Syndets und Reinigungsmilch
  • Keine stark fetthaltigen Pflegeprodukte

So wird Rosacea-Haut richtig gepflegt

  • Gele und Emulsionen, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen
  • Beruhigende Masken
  • Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor
  • Produkte für sensible Haut

 

„Ich fühl’ mich wohl in meiner Haut.”

Braut 

Diese Redewendung macht deutlich, wie wichtig die Haut für unser allgemeines Wohlbefinden ist. Sie ist nicht nur das größte Organ des menschlichen Körpers, sondern auch Vermittlerin und Schnittstelle zwischen unserem Körper und der Umwelt, in der wir uns bewegen – sie ist das einzige unserer Organe, das sichtbar ist. Und deshalb spiegelt sich unser körperliches und seelisches Befinden auch direkt im Zustand unserer Haut wider.

Die Aufgaben eines Hochleistungs-Organs

Als wahres „Allround-Talent” bündelt unsere Haut zahlreiche wichtige Funktionen und ist weit mehr als nur eine schöne Hülle:

Die Haut ist ein vielseitiges Sinnesorgan: Wir erfahren unsere Umwelt durch den Tast- und Temperatursinn – von sanften Streicheleinheiten und wohliger Wärme bis hin zu eisiger Kälte und Schmerzen, die uns vor Gefahren warnen.

Die Haut ist ein präzises Steuerungsinstrument: Unsere Körpertemperatur und unser Kreislauf werden durch die Produktion von Schweiß und die Hautdurchblutung wie mit einem Thermostat gesteuert und optimal an unsere Umwelt angepasst.

Die Haut ist ein starker Schutzmantel: Gegen mechanische Belastungen und chemische Einwirkungen ist unsere Haut die erste und wichtigste Barriere. Und auch die meisten schädlichen Keime und Mikroorganismen werden abgewehrt. 

 

 

 

 

„Das Haut mich um!”

Hätten Sie’s gewusst? Hier haben wir einige wirklich beeindruckende „Haut-Rekorde”für Sie zusammengestellt:

  • Die Haut ist mit bis zu 2 m² Fläche das größte Organ des Menschen.
  • Die Haut ist mit bis zu 3,5 kg das schwerste Organ des Menschen.
  • Die oberste Hautschicht erneuert sich innerhalb von 28 Tagen komplett.
  • Täglich werden 300 Millionen Hautzellen neu gebildet.
  • Die Haut ist durchschnittlich 1 mm dick.

 

 

 

Ein Querschnitt durch die Haut                      

Welcher Typ sind Sie?

Jede Haut ist von Geburt an einzigartig: Menschen haben eine dunkle, helle, dicke, empfindliche, robuste, trockene oder fettige Haut. Obwohl unsere Haut also fast so individuell wie ein Fingerabdruck ist, lassen sich grundsätzlich drei Hauttypen unterscheiden: 

Fettige Haut: Eine Haut wird als „fettig” bezeichnet, wenn ihre Talgdrüsen sehr viel Talg produzieren und die Haut deshalb unangenehm glänzt. Zwar schützt Talg die Haut vor äußeren Einflüssen, doch überschüssiger Talg führt leicht zu erweiterten und verstopften Poren, Mitessern und Mikroentzündungen. Deshalb hat fettige Haut oft ein unreines Hautbild.

Trockene Haut: Trockene Haut ist eine Mangelerscheinung, die aber zwei unterschiedliche Ursachen haben kann: Der Haut fehlt Feuchtigkeit und/oder es fehlen ihr hauteigene Fette (Lipide). Die Folge sind Spannungsgefühle, Trockenheitsfältchen und Juckreiz. Nur wenn Sie wissen, was Ihrer Haut fehlt, können Sie ihr die fehlenden Stoffe zuführen und so die Haut ins Gleichgewicht bringen.     

Normale Haut und Mischhaut: Die normale Haut hat von allem genug und von nichts zu wenig. Perfekt! Aber wer hat schon eine perfekte Haut? Viele Menschen haben eine Mischhaut, die in der sogenannten T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) fettig ist an den Wangen aber eher als trocken empfunden wird. Gerade bei Mischhaut ist eine Pflege wichtig, die für die teils unterschiedlichen Bedürfnisse der Haut geeignet ist.

Vom genetischen Profil zur täglichen Pflege

Die drei Hauttypen (fettige, trockene oder Mischhaut) sind angeboren und bilden daher das genetische „Haut-Kapital”, auf das wir keinen Einfluss haben. Natürlich heißt das aber nicht, dass wir uns einfach damit abfinden müssen! Denn wie das derzeitige Erscheinungsbild unserer Haut aussieht, hängt zum großen Teil vom Haut-Zustand ab, den wir mit einer darauf abgestimmten Pflege beeinflussen können.

Solche Hautzustände können z.B. sein: gereizte und gerötete oder müde und gestresste Haut, Schüppchenbildung, Trockenheits- oder Mimikfältchen, glänzende Haut und Verlust an Festigkeit. Der aktuelle Hautzustand und damit das Erscheinungsbild der Haut ist abhängig von vielen verschiedenen Faktoren, die man in zwei Klassen einteilen kann:

Umwelteinflüsse: Die Haut kann sehr empfindlich auf äußere Einflüsse reagieren. Besonders Sonneneinstrahlung setzt der Haut zu und ist zu einem großen Teil für den Alterungsprozess verantwortlich. Aber auch plötzliche Temperaturwechsel durch Klimaanlagen und die alltägliche Luftverschmutzung (z.B. Autoabgase, Staub und Zigarettenrauch) belasten unsere Haut und können zu Irritationen führen.        

Pflegeverhalten: Auf unsere Umwelt haben wir oft nur einen sehr begrenzten Einfluss, aber unser Pflegeverhalten können wir aktiv selbst bestimmen: Wir können z.B. Feuchtigkeit und/oder Lipide zuführen, die Talgproduktion regulieren, die Haut gründlich reinigen und uns wirksam vor den negativen Effekten der Sonnenstrahlung schützen.

Ihr Weg zu schöner Haut

Obwohl wir keinen Einfluss auf unser genetisches Haut-Profil haben und unsere Umwelt nur wenig verändern können, ist doch unser Pflegeverhalten der Schlüssel zu einem schönen, frischen und gesundem Hautzustand.

Während der Hautdiagnose werden die drei Faktoren Haut-Kapital, Umwelteinflüsse und Pflegeverhalten umfassend analysiert, so dass Sie genau verstehen, wie Sie Ihre Haut optimal pflegen und so Ihren Hautzustand deutlich verbessern können.

 

Reine Formsache

 

Junge Haut ist keine Frage des Alters, sondern des Hautzustandes und der optimalen Pflege: Eine Haut, die „gut in Form ist”, hat ein wesentlich geringeres sichtbares Alter und wirkt deshalb viel jünger, als sie dem Kalender nach ist.

Die Zeichen der Zeit

Der Lebenszyklus der Haut kann in vier Phasen unterteilt werden. Und in jeder dieser Phasen verändert sich der Alterungsprozess der Haut auf ganz bestimmte Weise. Mit der entsprechenden Pflege können Sie jedoch gezielt Einfluss nehmen und Ihre Haut genau dort unterstützen, wo sie es jetzt besonders braucht.   

Bitte lächeln! Die erste Phase des Alterungsprozesses ist die Myo-Hautalterung. Sie setzt bereits ab einem Alter von ca. 25 Jahren ein und macht sich durch kleine Mimikfältchen (wie z.B. „Krähenfüße” und „Zornesfalten”) bemerkbar. Der Grund dafür liegt in der ständigen Anspannung und Entspannung der Muskulatur schon bei der kleinsten Regung des Gesichts. Dadurch entstehen Mikro-Verspannungen, die im Laufe der Zeit zu dauerhaften Mimikfältchen werden können. 

Das ist natürlich kein Grund ab jetzt mit versteinerter Miene herumzulaufen! Denn die Mikro-Verspannungen lassen sich mit der richtigen Pflege auflösen, so dass sich die Haut wieder „entspannen” kann und das Faltenprofil geglättet wird.

Haltung bewahren: Die zweite Phase im Lebenszyklus der Haut ist die chronologische Hautalterung. Sie beginnt sich ab einem Alter von ca. 40 Jahren auszuwirken: Die Haut verliert an Spannkraft und Festigkeit, sie erschlafft. Dabei verstärken sich schon vorhandene Fältchen und prägen sich deutlicher aus. Die Haut verliert ihren Halt, weil ab diesem Alter immer weniger Kollagen und Elastin produziert werden, die das „Stützgerüst” der Haut bilden.  

Weil Kollagen und Elastin Makro-Moleküle sind, können sie der Haut nicht einfach von außen zugeführt werden. Eine gute Anti-Age-Pflege kann jedoch die Neubildung dieser beiden wichtigen Stoffe anregen: Das Gewebegerüst der Haut wird aufgefüllt, die innere Spannkraft gestärkt und Falten glätten sich wie von innen heraus.

 

 

Forever young?

Wie schnell und auf welche Art Ihre Haut altert, ist nicht alleine vom genetischen Profil abhängig. Vielfältige innere und äußere Faktoren beeinflussen die Haut. Und daher haben Sie es selbst in der Hand, den natürlichen Alterungsprozess so zu beeinflussen, dass Ihre Haut länger jugendlich frisch und ebenmäßig aussieht:

  • Sonnenschutz nicht vergessen
    Schade, aber wahr: Die Sonne ist der größte Feind glatter, jugendlicher Haut. Denn die UVA-Strahlen der Sonne sind für ganze zwei Drittel des sichtbaren Alters der Haut verantwortlich! Schützen Sie sich deshalb in der Sonne mit einer Sonnenpflege, die einen ausreichenden UVA-Schutz bietet.
    .
  • Genug Feuchtigkeit zuführen
    Immer daran denken: Ein intakter Schutzfilm (Hydro-Lipidfilm) bewahrt die Haut vor vielen schädlichen Einflüssen und hält sie jugendlich geschmeidig. Wenn Sie trockene Haut haben, sollten Sie auf die richtige Pflege und Reinigung achten, um Mangelerscheinungen der Haut auszugleichen. Aber auch die Flüssigkeitszufuhr von innen ist wichtig: Trinken Sie ausreichend Wasser (1,5 Liter pro Tag).

  • Nicht rauchen
    Auch wenn’s vielleicht schwer fällt: Verzichten Sie auf Nikotin. Denn dieses Nervengift verschlechtert die Sauerstoffversorgung der Zellen. Es bilden sich Falten, der Teint wirkt grau und müde und die Spannkraft der Haut nimmt ab. Unternehmen Sie etwas gegen diese „Rauchzeichen”! Schon nach sechs Monaten ohne Nikotin sehen Sie den Unterschied.

 

ältere Haut 

Das „Stützkorsett” der Haut

Eine reife Leistung: Die dritte Phase ist die hormonelle Hautalterung. Sie beginnt etwa zeitgleich mit dem Einsetzen des Klimakteriums. Weil nun immer weniger Östrogene produziert werden, fehlt der Haut zunehmend die positive Wirkung dieses Hormons. Das macht sich in allen Hautschichten bemerkbar:
Die Haut verliert an Dichte und wird immer dünner („Papiereffekt”). Gleichzeitig lässt die Spannkraft weiter nach. Dadurch erscheint die Haut eine „Nummer zu groß” und die Entstehung tiefer Falten wird begünstigt.

Jetzt braucht die reife Haut ganz besondere Aufmerksamkeit, um sie wieder leistungsfähiger zu machen. Eine gute Pflege kann ganz gezielt die Faktoren der hormonellen Hautalterung positiv beeinflussen und der Haut helfen wieder eine dichtere und festere Hautsubstanz aufzubauen.

Total vital: In der vierten Phase der Hautalterung, die ab ca. 60 Jahren einsetzt, verlangsamt sich die Aktivität und Produktion der Hautzellen – die Zellregeneration „schaltet einen Gang zurück.” Und weil sehr reife Haut auch immer weniger Talg produziert, kann die Haut dann regelrecht austrocknen. Sie verliert an Vitalität und der Teint wirkt müde, was wissenschaftlich auch als Hautatonie bezeichnet wird.

Sehr reife Haut braucht daher eine besonders reichhaltige Pflege, die genügend Feuchtigkeit und Lipide spendet, aber gleichzeitig auch die Aktivität der Zellen wieder „ankurbelt” und so ihre Lebenskraft stärkt. Dann kann die Haut ihre Vitalität zurück erlangen.

Durst auf Gesundheit

Haben Sie manchmal eine „Sahara-Haut”? Spannt Ihre Gesichtshaut unangenehm, juckt und ist rau wie Sandpapier? Dann fehlt Ihrer Haut etwas ganz Entscheidendes. Aber trockene Haut ist nicht einfach gleich trockene Haut. Denn das Gefühl einer trockenen Haut kann zwei ganz unterschiedliche Ursachen haben: Entweder fehlen hauteigene Lipide (Fette) oder die Haut verfügt nicht über genug Feuchtigkeit.

Nur wenn Sie diesen wichtigen Unterschied kennen, können Sie mit Ihrem Pflegeverhalten diese Mangelerscheinungen ausgleichen.

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Egal, ob Ihrer Haut Feuchtigkeit oder hauteigene Lipide fehlen – entscheidend ist, dass Ihre Pflege genau auf den Grad der Trockenheit abgestimmt ist. Und das können Sie ganz einfach selbst testen:

Spannt Ihre Haut zwei bis drei Stunden nach dem Eincremen schon wieder, dann ist die Pflege nicht reichhaltig genug. Wenn Ihre Haut aber einige Zeit nach dem Auftragen der Pflege zu glänzen beginnt, enthält sie zu viele Lipide oder Fette, die von der Haut nicht richtig aufgenommen werden können.

 

 

 

Im Vergleich: normale und trockene Haut

Wasser marsch für feuchtigkeitsarme Haut!

 

Wasser ist das Lebenselixier für unsere Haut. Schon deshalb, weil die oberste Hautschicht (Epidermis) aus ca. 65% Wasser besteht und die darunterliegende Lederhaut (Dermis) sogar aus etwa 85%. Doch wie kann es dann überhaupt zu einem zu niedrigen „Wasserstandspegel” in Ihrer Haut kommen?

Was ist die Ursache? Zwei Eigenschaften sind für den Feuchtigkeitsgehalt in der Haut zuständig: Zum einen sind dies die natürlichen Feuchthaltefaktoren, die das Wasser in der Hornschicht (der obersten Schicht der Epidermis) binden und wie in einem Schwamm festhalten. Zum anderen hat die Hornschicht selbst eine Barrierefunktion, die den normalen Wasserverlust (ca. 0,5 Liter pro Tag) über die Haut nach außen reguliert.

Wird nun die Hornschicht durch äußere Faktoren wie z.B. sehr trockene Luft oder zu aggressive Reinigung belastet oder gar geschädigt, hat dies zwei Auswirkungen: Einerseits fehlen der Haut nun genug natürliche Feuchthaltefaktoren. Und andererseits wird die Barrierefunktion geschwächt, wodurch der natürliche Wasserverlust steigt. Diese beiden Faktoren verstärken sich gegenseitig, so dass sich der Zustand der feuchtigkeitsarmen Haut immer weiter verschlimmert. 

Wie verhält sich die Haut? Fehlt der Haut Feuchtigkeit, entstehen unangenehme Spannungsgefühle und ihre Elastizität nimmt ab. Die Folge sind nicht nur Hautirritationen, sondern auch feine Trockenheitsfältchen, die sich unabhängig vom Alter bilden und besonders im Wangenbereich sichtbar werden können.

Was kann ich dagegen tun? Um die „Durststrecke” feuchtigkeitsarmer Haut zu beenden, wird ihr zusätzliche Feuchtigkeit zugeführt. Diese wird in die entsprechenden Hautschichten transportiert und dort von speziellen Wirkstoffen gebunden, die den natürlichen Feuchthaltefaktoren ähneln.

So wird die Haut beruhigt und geglättet – sie ist wieder elastisch und spannt nicht mehr. Das Ergebnis ist ein gekräftigtes, schönes Hautbild mit frischem Teint.

Reichhaltige „Pflege-Pflaster” für lipidarme Haut

Die hauteigenen Fette (Lipide) sind für unsere Haut ebenso wichtig, wie eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung. Sie machen die Haut nicht nur schön geschmeidig, sondern sind auch ein wesentlicher Bestandteil der schützenden Barrierefunktion (Hydro-Lipidfilm).

Was ist die Ursache? Die Talgdrüsen und andere spezielle Zellen (die Keratinozyten in der Epidermis) produzieren zwei Arten von Lipiden, die im Idealfall für einen optimalen Lipid-Haushalt in der Haut sowie einen intakten Hydro-Lipid-Film und damit für Geschmeidigkeit sorgen.  

Mit zunehmendem Alter nimmt die Lipidproduktion der Talgdrüsen ab. Die Haut wird also ganz natürlich immer lipidärmer und damit trockener. Eine zweite Ursache für den Lipidmangel kann ein Mangel an epidermalen Lipiden sein, die von den Keratinozyten hergestellt werden. Sie sind der „Zell-Kleber” zwischen den Hautzellen und sorgen für geschmeidigen Zusammenhalt. Wenn zu wenig von diesen Lipiden vorhanden sind, entstehen „Löcher” in der schützenden Lipidschicht und die Haut reagiert empfindlicher auf schädliche Einflüsse von außen.

Wie verhält sich die Haut? Verfügt Ihre Haut über zu wenig hauteigene Fette, ist sie rau und spröde – Spannungsgefühle, Hautreizungen und Rötungen sind die Folge.

Ein sicheres Zeichen lipidarmer Haut ist auch die Bildung von kleinen, trockenen Schüppchen und eine dünne Hautstruktur, durch die Blutgefäße durchscheinen können. Im Extremfall juckt die Haut häufig oder brennt sogar. Jetzt braucht die Haut unbedingt eine beruhigende „Pflege”!

Was kann ich dagegen tun? Ein erster Schritt ist natürlich die Zufuhr von hochwertigen Lipiden, die Ihre Haut wieder schön geschmeidig pflegen und beruhigen. Aber wäre es nicht besser, statt nur passiv zu reagieren, zusätzlich der Haut aktiv zu helfen, selbst wieder mehr Lipide zu produzieren? Eine optimale Pflege hat genau diese Wirkung: Sie kurbelt die hauteigene Lipidproduktion an und versetzt trockene Haut so in die Lage, ihren individuellen Bedarf an hauteigenen Fetten in Eigenregie zu decken. Dann wird der wichtige Schutzfilm gestärkt und Schuppen, Rötungen und Spannungsgefühle verschwinden.

 

 

 

Starten Sie gesund und schön in den Frühling

Auch wenn vielleicht die kältesten Wochen des Jahres schon hinter uns liegen, ist die kalte Jahreszeit noch nicht vorbei.

Und bei dem ein oder anderen steht vielleicht auch noch der Skiurlaub vor der Tür. Die Winterpflege-Profis von Mary Kay werden Ihnen gerne dabei helfen. So überstehen Sie ohne Probleme die restlichen kalten Tage und Ihre Haut kann sich auf den Frühling freuen.

 

 

 

3 Fragen zur Winter-Haut
Warum stresst der Winter unsere Haut?

Drei Faktoren machen in der kalten Jahreszeit unserer Haut besonders zu schaffen: Kalter Wind, trockene Heizungsluft und starke Temperaturschwankungen.

Winterhaut 

 

Ihre Mary Kay Beraterinnen für trockene Haut und extreme Pistenbedingungen

 

 

Optimale Pflege für trockene Haut

Trockene Haut ist nicht gleich trockene Haut. Der Haut fehlt es entweder an Feuchtigkeit/Wasser oder an hauteigenen Lipiden. Eine optimale Pflege ist diesen unterschiedlichen Pflegebedürfnissen angepasst.

Unreine Haut

Akne 

„Spieglein, Spieglein an der Wand …”

 

„… was ist das größte Hautproblem im ganzen Land?” Die Antwort lautet: Unreine Haut. Denn laut einer Befragung*, leiden 3 von 5 Frauen unter den Problemen unreiner Haut. Und betroffen sind nicht etwa nur Jugendliche (beiderlei Geschlechts), die mitten in der Pubertät stecken. Auch Erwachsene haben häufig mit erweiterten Poren, Hautunreinheiten und Rötungen zu kämpfen. Die Ursache dafür liegt in der Tiefe der Haut …

 

Das geht unter die Haut

 

Alle Probleme unreiner Haut haben eine gemeinsame Ursache: Den Talg. Dieser sehr wichtige und nützliche Stoff wird von den Talgdrüsen produziert, die tief in der mittleren Hautschicht (Dermis) liegen. Talg ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Schutzfilms der Haut (Hydro-Lipidfilm) und hält Haut und Haare schön geschmeidig.

 

Der Weg durch die Haut: Die Talgdrüse mündet in den Haarfollikel. In diesem „Kanal” wächst das Haar und erreicht durch eine Pore die Hautoberfläche. Normalerweise wird auch der Talg durch den Haarfollikel nach draußen transportiert, so dass er auf der obersten Hautschicht, als ein wichtiger Bestandteil den Hydro-Lipidfilm bilden und die Haut schützen und pflegen kann.

 

Hautunreinheiten entstehen, wenn dieser Mechanismus gestört ist: Produzieren die Talgdrüsen zu viel Talg, erscheint die Haut fettig, glänzend und großporig. Wenn nun auch noch die Austrittsöffnung des Haarfollikels  verstopft ist, sammelt sich der Talg unter der Haut, es kommt zu einem „Rückstau” und Mitesser (Komedonen) bilden sich. Im aufgestauten Talg können sich jetzt Bakterien vermehren, die schließlich für Hautrötungen und Entzündungen (bis hin zur Akne) verantwortlich sind.

„Ausgerechnet jetzt!”

Direkt vor dem romantischen Date oder dem wichtigen Geschäftstermin … Hautunreinheiten scheinen sich immer genau den falschen Moment auszusuchen. Die häufigsten Probleme sind:

  • Glänzende Hautpartien treten besonders häufig in der T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) auf und werden durch zu viel Talg auf der Hautoberfläche verursacht.
  • Erweiterte Poren entstehen, wenn zu viel Talg durch die engen Poren transportiert wird und sie sich deshalb weiten (besonders häufig an Nase, Wangen und Kinn).
  • Mitesser (offene Komedone) bilden sich, wenn der Pfropfen, der den Talg-Abfluss behindert, an der Hautoberfläche sichtbar wird. Durch die Einlagerung von Melanin, dem „Haut-Farbstoff”, verfärbt er sich braun oder schwarz.
  • Geschlossene Komedone bilden sich, wenn der „Talg-Kanal” verstopft. Der Talg sammelt sich dann unter der Hautoberfläche und führt zu kleinen, körnigen Erhebungen (geschlossene Komedone).
  • Unregelmäßiges Hautbild entsteht, wenn viele offene und geschlossene Komedone gleichzeitig auftreten und dadurch die Hautoberfläche weniger glatt ist. Die Unebenheiten reflektieren das Licht nicht optimal, der Teint wirkt weniger strahlend.
  • Rötungen entstehen, wenn sich Bakterien im angestauten Talg vermehren. Sie bilden Substanzen, die den Haarfollikel so lange angreifen, bis die Bakterien in das umliegende Gewebe gelangen können.
  • Entzündliche Akne ist ebenfalls eine Folge der Bakterien, die sich im Talg vermehren. Sie können sehr starke Entzündungen der Gesichtshaut verursachen. Bitte suchen Sie in solchen Fällen unbedingt einen Hautarzt auf.

 

 

Eine Talgdrüse in der Dermis

Mehr als genug

 

Warum die Talgdrüsen „im Akkord” arbeiten und zu viel Talg produzieren, kann verschiedene Gründe haben – manche davon können wir beeinflussen, andere begegnen uns ganz natürlich im Laufe unseres Lebens.

 

Genetische Veranlagung: Probleme mit unreiner Haut können eine Folge des genetischen Haut-Profils sein: „Fettige Haut” produziert übermäßig viel Talg und Menschen mit diesem Haut-Typ leiden daher oft unter glänzenden Hautpartien, verstopften Poren und Mitessern.

 

Hormonelle Faktoren: Schwankungen im Hormonhaushalt beeinflussen stark die Talgproduktion. Deshalb leiden Jugendliche in der Pubertät besonders häufig an unreiner Haut und Akne. Aber auch eine Schwangerschaft hat große Auswirkungen auf den Hormonhaushalt und kann Hautprobleme verursachen. Das ist auch der Grund, warum „die Pille” das Hautbild verändern kann – ob positiv oder negativ hängt jedoch von der Dosierung und Zusammensetzung der enthaltenen Hormone ab.

 

Lebensweise: Auch eine stressige Lebensweise kann ein Auslöser für unreine Haut sein. Wer mit ständigem Zeitdruck, Schlafmangel und starker nervlicher Anspannung zurechtkommen muss, setzt auch seine Haut starken Belastungen aus. Auch eine unausgewogene Ernährung und Luftverschmutzung sind Faktoren, die unreine Haut begünstigen. Die Folge sind Hautrötungen, Irritationen und eine deutlich erhöhte Talgproduktion.

 

Falsche Reinigungs- und Pflegegewohnheiten: Pflege- und Reinigungsprodukte, die nicht zum Haut-Typ passen oder zu aggressiv sind, können die Haut aus dem Gleichgewicht bringen und die Talgproduktion anregen. Aber auch eine Gesichtsreinigung alleine mit purem Wasser ist nicht zu empfehlen. Denn viele Rückstände auf der Haut sind nicht wasserlöslich, d.h. sie können nicht mit Wasser alleine entfernt werden. Diese Rückstände können dann zu Reizungen und Unreinheiten führen.

 

Eine saubere Sache

 

Die erste und wichtigste Maßnahme gegen unreine Haut ist eine regelmäßige und gründliche Reinigung. Die Haut sollte zwei Mal am Tag mit einem speziellen Reinigungs-Produkt für fettige Haut vom überschüssigen Talg befreit werden. So verschwinden glänzende Hautpartien und eine konsequente Hygiene kann außerdem verhindern, dass sich Mitesser entzünden.

Eine gute Pflege für unreine Haut schafft es auch, die verstopften Austrittsöffnungen für den Talg wieder zu befreien: Spezielle (keratolytische) Wirkstoffe fördern die Abschilferung der Hornschüppchen, die den „Talg-Stau” verursachen. Wenn der Weg frei ist, fließt der Talg ab und das Hautrelief wird geglättet.

Am besten ist es natürlich, das Problem zu verhindern, bevor es überhaupt entstehen kann. Innovative Pflegeprodukte wirken direkt in der Pore und regulieren so die Talgproduktion – besonders in der Nacht, wenn die Talgdrüsen sozusagen „im Schlaf” das Signal zur Talgproduktion erhalten. „Fettige” Haut kann sich mit dem richtigen Pflege-Management wieder wie eine „normale” Haut verhalten.

 

 

Sonnen Frau 

 

 

Sonnenschutz 

Die „Schattenseiten” der Sonne

 

Ein Bad in der Sonne ist der Inbegriff für Erholung und Entspannung. Und tatsächlich hat die Sonne jede Menge positive Wirkungen auf unseren Körper und unsere Seele. Die Sonne ist aber ebenso für einen großen Teil der sichtbaren Hautalterung verantwortlich und kann die Hautgesundheit nachhaltig schädigen – wenn Sie Ihre Haut nicht konsequent schützen …

Strahlende Aussichten

Neben dem sichtbaren Licht sendet die Sonne auch unterschiedliche Arten von ultravioletten (UV-) Strahlen aus, die auf unsere Haut treffen und tief in sie eindringen. Diese UV-Strahlen sind für das menschliche Auge unsichtbar, ihre Folgen auf der Haut jedoch nicht:

UVB-Strahlen („B” wie Braun und Brand) Diese Strahlen treffen auf die oberste Hautschicht (Epidermis) und regen die Bildung von Melanin-Pigmenten (dem „Haut-Farbstoff”) an. Wir werden braun! Mit dem Melanin schützt sich die Haut bis zu einem gewissen Maß selbst, denn es kann gefährliche UV-Strahlung teilweise absorbieren.

Ist die Haut aber zu lange ungeschützt den UVB-Strahlen ausgesetzt, werden die Hautzellen geschädigt und die kurzfristigen Folgen werden schnell sichtbar: Es entstehen Rötungen, Bläschen und schmerzhafter Sonnenbrand!

UVA-Strahlen („A” wie Alterung und Allergie) Diese Strahlen dringen tief in die mittlere Hautschicht (Dermis) ein und sind für bis zu zwei Drittel der vorzeitigen Hautalterung verantwortlich: Sie schädigen die Fibroblasten, in denen Collagen- und Elastinfasern produziert werden. Weil diese Fasern das „Stützkorsett” der Haut bilden, wird die Haut schlaff und es entstehen Falten.

Außerdem sind UVA-Strahlen der Hauptauslöser von Sonnenallergien, an denen 10% bis 20% der Bevölkerung leiden. Solche Allergien äußern sich in stark juckenden Knötchen nach der Sonnenbestrahlung.

 

 

Schützen Sie Ihr „Sonnen-Kapital”

Jeder Mensch verfügt von Geburt an über ein individuelles „Sonnen-Kapital”. Das ist die gesamte Menge an Sonnenstrahlen, die eine Haut im Laufe des Lebens verträgt, bevor sie ernsthaft geschädigt wird. Jeder ungeschützte Aufenthalt in der Sonne verringert das Sonnen-Kapital, bis es schließlich vollständig erschöpft ist.

Wie hoch Ihr persönliches Sonnen-Kapital ist, hängt von Ihrem genetischen Photo-Typ ab. Generell haben Menschen mit hellerer Haut weniger Sonnen-Kapital und Menschen mit dunklerer Haut entsprechend mehr. Jeder Photo-Typ sollte aber darauf achten, sorgsam mit seinem Sonnen-Kapital umzugehen und es nicht zu verschwenden.

Ihre Sonnen-Checkliste

Wie schnell Ihr Sonnen-Kapital abgebaut wird, hängt ganz von Ihnen selbst ab. Wenn Sie diese „Spar-Tipps” befolgen, können Sie die Sonne länger genießen – ein Leben lang.

  • Vermeiden Sie die Mittagssonne – sie strahlt besonders intensiv.
  • Wenden Sie Ihren Sonnenschutz rechtzeitig an: Bevor Sie in die Sonne gehen.
  • Bleiben Sie nie zu lange in der Sonne, auch wenn Sie ein Sonnenschutzprodukt verwenden, da dieses selbst bei hohem LSF keinen 100%igen Schutz bietet.
  • Tragen Sie Ihre Sonnenpflege ruhig mal etwas dicker und auf: Zu geringe Mengen reduzieren die Schutzleistung.
  • Mehrfach auftragen, um den Lichtschutz aufrecht zu erhalten – besonders nach dem Aufenthalt im Wasser, Abtrocknen oder Schwitzen.
  • Spüren Sie die ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes: Raus aus der Sonne! Denn Nachcremen hilft jetzt nicht mehr.
  • Wolken schützen nicht: Auch bei bewölktem Himmel treffen noch 80% der UVA-Strahlen auf Ihre Haut.

 

UV-Strahlen treffen auf die Haut

Bleichgesicht oder Sonnenanbeter?

Neulich am Strand: Während Marco den Nachmittag gemütlich in der Sonne verbringt, ist Lisa schon nach wenigen Minuten rot wie eine Tomate. Warum? Der Grund sind die verschiedenen Photo-Typen, die zum genetischen Profil gehören. Der Photo-Typ eines Menschen bestimmt, wie die UV-Strahlen auf seine Haut wirken. Besonders wichtig dabei ist die Eigenschutzzeit: So lange kann sich die Haut selbst vor der Sonne schützen. Und deshalb sollte der Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme unbedingt auf den Photo-Typ abgestimmt sein.

Welcher Photo-Typ sind Sie? Finden Sie es heraus …

Photo-Typ 1:

  Frauenbild hell 


Extrem sonnenempfindlich

Merkmale:
sehr helle, blasse Haut
meistens blaue Augen
rötliche Haare

Eigenschutzzeit: 5 bis 10 Minuten

Sonnenbrand: Sofort

Empfohlener Lichtschutzfaktor: 50 (sehr hoher Schutz)

Photo-Typ 2:

 Bild 2


Sonnenempfindlich

Merkmale:
helle Haut
blaue, graue oder grüne Augen
blonde Haare

Eigenschutzzeit: 10 bis 20 Minuten

Sonnenbrand: schnell

Empfohlener Lichtschutzfaktor: 30 (hoher Schutz)

Photo-Typ 3:

Bild 3 


Normal sonnenempfindlich

Merkmale:
hellbraune Haut
dunkelgraue oder braune Augen
dunkelblonde oder braune Haare

Eigenschutzzeit: 20 bis 30 Minuten

Sonnenbrand: selten

Empfohlener Lichtschutzfaktor: 30 (mittlerer bis hoher Schutz)
 

Photo-Typ 4:

Bild 4 


Wenig sonnenempfindlich

Merkmale:
braune Haut
braune Augen
dunkle Haare

Eigenschutzzeit: 30 bis 40 Minuten

Sonnenbrand: kaum

Empfohlener Lichtschutzfaktor: 30 (mittlerer Schutz)

Die Sonnenschutz-Formel

Wissen Sie schon, welcher Photo-Typ Sie sind? Dann wissen Sie auch gleich, welchen Lichtschutzfaktor Sie brauchen, um eine bestimmte Zeit lang die Sonne unbeschwert genießen zu können. Mit dieser Formel können Sie die maximale Dauer des Sonnenbades ganz einfach bestimmen:

Eigenschutzzeit * Lichtschutzfaktor * 60% =

Dauer des Sonnenschutzes

Wenn Sie also z.B. Photo-Typ 2 (sonnenempfindlich) sind und Ihre Eigenschutzzeit ca. 10 Minuten beträgt, sind Sie mit einem Lichtschutzfaktor von 30 maximal 300 Minuten vor Sonnenbrand geschützt. Um chronische Hautschäden zu vermeiden, sollte die so errechnete Zeit allerdings nur zu 60% ausgeschöpft werden, also 300 mal 0,6 = 180 Minuten. Trotzdem sollten Sie es aber nie übertreiben. Denn selbst ein sehr guter Sonnenschutz kann die UV-Strahlen nicht vollständig abwehren.

Gut geschützt genießen

Ein guter Sonnenschutz bewahrt die Haut sowohl vor UVB-, als auch vor UVA-Strahlen. Erreicht wird dies durch zwei verschiedene Arten von Lichtschutzfiltern:

Physikalische Filter bestehen aus mineralischen Pigmenten, die UV-Strahlen reflektieren und streuen.

Chemische Filter nehmen die Strahlungsenergie der UVA- und UVB-Strahlen auf und wandeln sie in harmlose Wärmenergie um. Entscheidend dabei ist, dass die chemischen Wirkstoffe auch unter längerer Sonneneinstrahlung stabil bleiben und ihre Schutzwirkung nicht verlieren.

Die Zusammensetzung der verschiedenen Filter-Systeme und ihre Stabilität entscheiden über die Qualität und Zuverlässigkeit des Sonnenschutzes.

 

 

Ein „reizendes” Problem

 

Empfindliche, manchmal auch als sensibel bezeichnete Haut reagiert sehr schnell gereizt auf Faktoren, die normale Haut ohne Probleme verträgt. Weil die Schutzfunktion der sensiblen Haut geschwächt ist, können auch ganz alltägliche Einflüsse zu einer Überreaktion führen, die sich z.B. in Rötungen und unangenehmen Spannungsgefühlen äußert.

Empfindliche Haut ist ein weit verbreitetes Phänomen: Eine dermatologische Studie hat ergeben, dass mehr als die Hälfte aller befragter Frauen eine empfindliche und 12% sogar eine sehr empfindliche Haut haben.

Die Merkmale empfindlicher Haut

Empfindliche Haut ist keine Frage des Alters und auch junge Haut kann sehr empfindlich sein. Generell nimmt jedoch die Empfindlichkeit der Haut mit steigendem Alter eher zu. Auch der individuelle Hauttyp sagt nichts direkt über die Empfindlichkeit der Haut aus: Ob trockene, fettige oder Mischhaut - jeder Hauttyp kann die typischen Merkmale empfindlicher Haut zeigen:

  • Spannungsgefühle
  • Brennen und Juckreiz
  • Rötungen
  • Schuppen und Schüppchen
  • Kleine Risse
  • Trockenheitsfältchen

Die Ursachen empfindlicher Haut

Wenn Ihre Haut empfindlich ist, kann dies ganz unterschiedliche Ursachen haben. Nur wenn Sie wissen, warum Ihre Haut gereizt reagiert, können Sie mit der passenden Pflege und richtigem Verhalten Ihre Haut schützen und stärken.

Die natürliche Barrierefunktion der Haut ist gestört: Gesunde Haut verfügt über eine schützende Barrierefunktion – den Hydro-Lipidfilm, der sich aus hauteigenen Fetten (Lipiden), Wasser und natürlichen Feuchthaltefaktoren zusammensetzt.

Fehlt der Haut Feuchtigkeit, ist die natürliche Enzymtätigkeit der Haut geschwächt. Die Folge sind Spannungsgefühle, Juckreiz und Trockenheitsfältchen. Sind nicht genügend hauteigene Fette vorhanden, fehlt der Zellkitt, der die Hornzellen (Korneozyten) der obersten Hautschicht zusammenhält: Das Hautbild ist rau und schuppig.

Trockener Haut fehlen Feuchtigkeit und/oder Lipide: Die Barrierefunktion ist gestört und äußere Reize können leicht zu unangenehmen Reaktionen führen. Deshalb zeigt trockene Haut auch oft die typischen Symptome von empfindlicher Haut. Und weil mit zunehmendem Alter die hauteigene Lipidproduktion nachlässt, ist reife Haut sehr oft empfindlich.

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Welche Haut ist empfindlich?

 

Empfindliche Haut kann verschiedene Ursachen haben. Folgende Hautzustände sind von erhöhter Sensibilität betroffen:

  • Feuchtigkeitsarme Haut
  • Lipidarme Haut
  • Allergieanfällige Haut
  • Haut von Diabetikern
  • Haut von Neurodermitikern
  • Kinderhaut

„Im Schongang”

Zusätzlich zur richtigen Pflege können Sie Ihre empfindliche Haut auch mit diesen Tipps schonen und kräftigen:

  • Sonnenschutz: Empfindliche Haut reagiert besonders stark auf aggressive UV-Strahlung. Schützen Sie sich deshalb beim Aufenthalt im Freien unbedingt mit Sonnenschutzprodukten, die speziell für empfindliche Haut entwickelt wurden.
  • Bewegung an der frischen Luft: Regelmäßig zum Sport raus in die Natur – so stärken Sie Ihr Immunsystem und verbessern Ihre Hautgesundheit. Auch empfindliche Haut wird dann besser mit Umweltbelastungen fertig.
  • Ausreichend Trinken: Empfindliche Haut ist oft auch trockene Haut. Pro Tag sollten Sie daher mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee trinken. So stillen Sie den „Durst Ihrer Haut“ und verhindern eine zunehmende Austrocknung.
  • Stress vermeiden: Empfindliche Haut reagiert sehr schnell auf Stress – Rötungen und unangenehme Spannungsgefühle können die Folge sein. Vermeiden Sie deshalb Stress im Berufs- und Privatleben und gönnen Sie sich auf jeden Fall ausreichend Schlaf und Entspannung.

 

 

Wo liegen die Ursachen empfindlicher Haut?

 

 

Die Haut reagiert auf bestimmte Stoffe und Umweltfaktoren: Empfindliche Haut reagiert oft mit Reizungen auf ganz bestimmte Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten oder stark kalkhaltiges Wasser, das die Barrierefunktion schwächt. Aber auch Umweltfaktoren wie kalter Wind, trockene Heizungsluft, klimatisierte Räume und Zigarettenrauch können Überreaktionen bei empfindlicher Haut auslösen.
Ebenfalls verantwortlich für Überreaktionen können innere Faktoren sein, wie z.B. Stress, falsche Ernährung und eine ungeeignete Pflege bzw. Reinigung.
Die Gründe für die Sensibilität gegenüber bestimmten Stoffen, Umwelteinflüssen und inneren Faktoren können genetischer, hormoneller und immunologischer Natur sein.

Um Reizungen zu vermeiden sollten Sie spezielle Pflege- und Reinigungsprodukte für empfindliche Haut verwenden. Solche Produkte sind besonders sanft, enthalten nur ausgewählte Inhaltsstoffe und belasten den Hydro-Lipidfilm nicht.

Make-up

 

 

Die kleinen Helfer für einen schönen, strahlenden Teint

 

Die Kunst der Kosmetik gibt es fast so lange wie die Menschheit selbst: Schon die alten Ägypter wussten, dass nicht jede Frau von Natur aus über einen makellosen und frischen Teint verfügt und haben mit Pudern und Salben ihr Schönheitsideal verwirklicht.

Dank der modernen Forschung kennen wir heute eine ganze Reihe von zusätzlichen kleinen Hautproblemen oder lokalen Unregelmäßigkeiten, wie z.B. Unreinheiten und Pigmentverschiebungen. Darüber hinaus können auch saisonale Einflüsse unserer Haut zu schaffen machen: Gerade im Winter wirkt der Teint oft etwas matt und blasser.

Deshalb gehört bei vielen Frauen das Make-up zur täglichen Pflege-Routine. Um Ihnen die Auswahl eines passenden Make-ups für Ihren Hauttyp zu erleichtern, haben wir in diesem Dossier viele Informationen und Tipps zum Thema Make-up für Sie zusammengestellt.

Sie haben die Wahl

Bei der Wahl Ihres Make-ups lohnt es sich, auf folgende Kriterien besonders zu achten. Nur so finden Sie in der Fülle des Angebotes das Make-up-Produkt, das genau zu Ihnen passt.

Ihr Haut-Typ: Kennen Sie die Bedürfnisse Ihrer Haut, die nicht nur Ihre Gesichtspflege sondern auch Ihr Make-up erfüllen sollte? So braucht trockene Haut z.B. ein reichhaltiges, pflegendes Make-up. Bei fettiger Haut dagegen sollte das Make-up mehr mattierende Inhaltsstoffe enthalten und wenn möglich auch die Talgproduktion regulieren.

Besonderheiten Ihrer Haut:
Weist Ihre Haut Besonderheiten auf,
die ein Make-up eventuell kaschieren oder mindern soll, wie z.B. Falten, Pigmentstörungen oder Hautunrein-
heiten? Heutzutage gibt es unter der vielfältigen Auswahl an Make-up Produkten, auch einige Spezial-Produkte, die für solche Besonder-
heiten entwickelt worden sind.

Das Make-up-Ergebnis: Legen Sie Wert auf ein besonders natürliches Ergebnis oder darf man ruhig sehen, dass Sie Make-up aufgetragen haben? Möchten Sie lediglich Ihren Teint etwas auffrischen oder wünschen Sie ein deckendes und langanhaltendes Ergebnis, um Hautunregelmäßigkeiten zuverlässig zu kaschieren?

Eine Frage der Farbe

Die Wahl der richtigen Farbnuance Ihres Make-ups sollte so genau wie möglich mit dem eigenen Hautton übereinstimmen. Dabei gilt die Grundregel: Der Hautton sollte durch das Make-up weder abgedunkelt noch aufgehellt werden.

Testen Sie die Farbnuancen idealerweise bei Tageslicht direkt auf der Wange. Tragen Sie einfach mehrere Striche unterschiedlicher Nuancen nebeneinander auf. So können Sie den Ton leicht identifizieren, der am ehesten mit Ihrer Haut verschmilzt.

 

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Es muss nicht immer Make-up sein

Um sich über einen strahlenden, frischen Teint freuen zu können, müssen Sie nicht unbedingt Make-up benutzen. Mit diesen einfachen Tipps verbessern Sie Ihre Hautqualität und lassen die Schönheit gesunder Haut für sich selbst sprechen:

  • Tägliche Pflege:
    Verwenden Sie jeden Tag eine Gesichtspflege, die genau auf Ihren Haut-Typ abgestimmt ist. Denn nur so bekommt Ihre Haut, was sie braucht, um gesund zu sein. Gleichzeitig bildet die passende Pflege auch die optimale Grundlage für Ihr Make-up.
  • Konsequente Reinigung:
    Auch wenn es manchmal schwer fällt, reinigen Sie Ihr Gesicht regelmäßig morgens und abends mit sanften Reinigungsprodukten.
  • Sanftes Peeling:
    Einmal in der Woche wird es Zeit für ein sanftes Gesichtspeeling, das die abgestorbenen Hautschüppchen entfernt und dabei die Durchblutung anregt. Anschließend wirkt Ihre Haut gleich viel frischer und rosiger.
  • Anregende Massage:
    Mit einer leichten Zupf- und Knetmassage geben Sie Ihrer Gesichtshaut neue Energie. Das tut nicht nur gut, sondern bringt auch die Mikrozirkulation der Haut in Gang und sorgt so für einen strahlenden, rosigen Teint.
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Fünf Tipps für ein besonders natürliches Make-up

 

Es ist gar nicht schwierig Make-up so aufzutragen, dass es ganz natürlich wirkt. Und mit diesen fünf Tipps gelingt es garantiert immer:

Fünf Tupfer: Geben Sie etwas Make-up auf Ihren Make-up Pinsel und setzen Sie von dort mit den Fingerspitzen jeweils einen Tupfer auf die Stirn, die Nase, das das Kinn und auf die oberen Wangen – aber nicht zu dicht an den Augen.

Hauttemperatur: Lassen Sie das Make-up kurz mit der Haut verschmelzen, damit es sich erwärmen und etwas flüssiger werden kann. So lässt es sich anschließen viel leichter verteilen.

Von innen nach außen: Verstreichen Sie jetzt das Make-up gleichmäßig von der Gesichtsmitte aus nach außen – auch zum Kinn und zu den Ohren, aber nicht auf den Hals. Mit einer leichten Klopfmassage können Sie das vollständige Einziehen unterstützen.

Verblenden: Verwischen Sie das Make-up nun an den Gesichtsrändern sanft und verblenden Sie es mit der umliegenden Haut, so dass keine harten, sichtbaren Ränder entstehen. Arbeiten Sie auch hier immer von innen nach außen, zum Hals und Haaransatz hin.

Final-Check-up: Schließlich können Sie noch mit der Hand leicht über Ihr Gesicht streichen, um überflüssiges Make-up abzunehmen. Auf diese Weise erreichen Sie ein gleichmäßiges, natürliches Ergebnis, das nicht „überfrachtet“ wirkt.

Bei weiteren Fragen und Tipps wenden Sie Sich an Ihre persönliche Mary Kay Beraterin, die Ihnen bei Rat und Tat immer gerne zur Verfügung steht.

Ihre Sonja Hierholzer